Deutsche Meisterschaften in Burghausen: „Exorbitant gut“

18.06.2018



Die Deutschen Meisterschaften im Greco-Ringen am vergangenen Wochenende in Burghausen waren in jeder Hinsicht ein Volltreffer: Aus sportlicher Sicht mit dem bärenstarken Abschneiden der bayerischen Athleten und dem grandiosem Auftritt der Wacker-Ringer. Aber auch organisatorisch verdiente sich der Deutsche Mannschaftsmeister Lob von allen Seiten. „Wir wurden hier exorbitant gut betreut. Eine ganz tolle Veranstaltung“, lobte Thomas Eigenbrodt, der für den Deutschen Ringerbund die Kämpfe an den beiden Wettkampftagen moderierte und fügte an: „Ich habe ja schon viele Ringer-Veranstaltungen gesehen, aber das hier in Burghausen gehört zum Besten, das ich je erlebt habe.“

Alle zehn Deutschen Meister waren sowohl mit ihrem eigenen Abschneiden als auch mit der Turnierorganisation voll zufrieden.

Auch Wacker-Vorsitzender Dr. Thomas Frey war mächtig angetan von der Arbeit, die das gesamte Team um Abteilungsleiter Jürgen Löblein geleistet hat: „Dass es sportlich so gut läuft, kann man nicht planen. Das ist natürlich wirklich toll, entscheidend ist aber, dass die Organisation so hervorragend geklappt hat. Das verdient höchste Anerkennung.“

Insgesamt 114 Athleten aus 13 Landesverbänden waren in der Sportparkhalle am Start, mit 19 Teilnehmern war die Klasse bis 72 Kilogramm, in der sich am Ende Doppelweltmeister Frank Stäbler durchsetzte, am stärksten besetzt. Bereits in den Qualifikationskämpfen wurde fast durch die Bank gehobenes Niveau geboten, das sich bis zu den Finalkämpfen noch mal deutlich steigerte. Selbst im Schwergewicht, in dem im griechisch-römisch Stil oft nicht viel passiert, erlebten die Zuschauer spannende und technisch anspruchsvolle Kämpfe. Spektakuläre Aktionen wie Schwunggriffe oder Würfe durften ebenfalls reichlich bestaunt werden und durch die neue Regel der angeordneten Bodenlage, bei der Untermann jetzt auf dem Bauch liegt, fällt das ewige hin und her der bisherigen Bankstellung weg.

500 bis 600 Zuschauer pro Wettkampftag aus dem ganzen Land und aus Österreich ließen sich die Meisterschaften nicht entgehen. „Das ist sehr gut, vor allem wenn man bedenkt, dass Burghausen ganz am Rand der Republik liegt“, freute sich Löblein, der natürlich happy war, dass alles so reibungslos nach Plan verlaufen ist: „Das war jede Menge Arbeit, aber die hat sich gelohnt.“  Sehr zufrieden war der Spartenchef auch mit dem Abschneiden seiner Athleten: „Das kann sich wirklich sehen lassen, wobei die hauchdünne Finalniederlage von Andi Maier schon brutal bitter war. Er war ja praktisch schon Deutscher Meister und muss dann den Titel drei Sekunden vor dem Ende noch abgeben.“

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